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Was ist die Summe aus 5 und 4?

Zwei U23-WM Tickets für den Neptun

Am vergangenen Wochenende ging es für einen Teil der Konstanzer Rennmannschaft in den hohen Norden. Die Junioren durften sich dabei mit ihrer Konkurrenz auf der Regattastrecke in Hamburg Allermöhe messen, während die Senioren auf dem Küchensee in Ratzeburg an den Start gingen.

Die Ratzeburger Regatta wurde in diesem Jahr ausschließlich für den U23 Bereich des Deutschen Ruderverbandes freigegeben, sodass das Teilnehmerfeld zwar etwas eingeschränkt war und auf internationale Konkurrenz verzichtet werden musste, aber es konnte gewährleistet werden, dass die Regatta stattfindet. Für die Nachwuchsathleten war diese Entscheidung von sehr großer Bedeutung, ging es doch in Ratzeburg darum, die einzige Chance sich für die U23-WM zu qualifizieren, zu nutzen.

Für den Neptun am Start waren dabei Antonia Wuerich und Jasper Angl.

Antonia sollte ursprünglich sowohl im leichten Doppelzweier als auch im leichten Doppelvierer an den Start gehen. Allerdings mussten ihre Zweierpartnerin und sie am Samstag auf den Start verzichten, nachdem die Beiden im abschließenden Training am Freitag von einem Vierer gerammt wurden. Somit ging es für Antonia am Sonntag in einen neu gebildeten Zweier, mit dem sie auf Anhieb den dritten Platz erreichen konnte und sich somit auf dem Podium platzierte. Anschließend kam das wichtige Doppelvierer Rennen, in dem es für Antonia und ihre Partnerinnen aus Ulm, Ludwigshafen und Frankfurt um die Nominierung zur U23 WM ging. Mit einem zweiten Platz gelang der Mannschaft ein gutes Rennen und die Nominierung zur U23 WM war gesichert, da das siegreiche Boot aus den bereits nominierten Einer und Doppelzweier Mannschaften bestand und außerdem aufgrund von Gewichtsproblemen außer Konkurrenz starten musste.

Jasper Angl war am Samstag im Vierer ohne am Start und stellte sich am Sonntag im Achter der Konkurrenz. Über einen siegreichen Vorlauf im Vierer am Samstag konnte Jasper sich für das Finale qualifizieren, welches er und seine Mannschaft ebenfalls gewinnen konnten. Dabei ließen sie auch alle anderen Auswahlboote des Deutschen Ruderverbandes hinter sich. Am Sonntag ging es dann zusammen mit vier anderen Sportlern im Achter an den Start. Auch hier war das Rennen entscheidend für die Nominierung zur U23 WM, aber Jasper konnte seine Mannschaft als Schlagmann direkt vom Start weg in Führung bringen und einem ungefährdeten Sieg entgegen rudern. Somit hatte auch er sein Ticket für die anstehende WM in der Tasche und kehrte mit drei Siegen aus drei Starts von der Regatta Ratzeburg zurück.

Zeitgleich zur Regatta Ratzeburg vertrat ein Teil der Juniorengruppe den Neptun bei einer Trainingsmaßnahme in Hamburg.

Diese gliederte sich in die 2. Kleinbootüberprüfung des U19 Bereichs und eine Trainingsmaßnahme des U17 Bereichs auf.

Bei den A-Junioren war Paul Maissenhälter für den Neptun am Start. Nachdem er zwei Wochen zuvor die Nachqualifikation der schweren A-Junioren in München gewonnen hatte, durfte er sich nun mit den deutschen Top Skullern seiner Altersklasse messen. Im Vorlauf gelang ihm bei Gegenwind allerdings kein perfekter Start, sodass er erst ab Rennhälfte richtig in Fahrt kam, was ihm am Ende Platz fünf einbrachte. Somit ging es für ihn im Halbfinale darum, sich in der zweiten Hälfte möglichst weit oben zu platzieren. Das gelang ihm mit einem zweiten Platz im Halbfinale und einem zweiten Platz im D-Finale am Sonntag dann auch. Somit belegte er Gesamtrang 20, was für ein Leichtgewicht bei herausfordernden Bedingungen ein beachtliches Ergebnis ist.

Außerdem waren auch die drei B-Junioren Maximilian Göthel, Lukas Röhl, Dean Hengst, Steuerfrau Annina Hashagen und ihr Renngemeinschaftspartner aus Heidelberg in Hamburg am Start. Sie wurden im Doppelvierer nach ihrem Sieg bei der Trainingsmaßnahme in München durch den Landestrainer nominiert und durften in Hamburg ihr Bundesland vertreten. Da jedes Bundesland nur acht männliche und acht weibliche Sportler nominieren durfte, war klar, dass es nun gegen die Top Boote aus ganz Deutschland geht.

Der Doppelvierer konnte sich über Rang zwei im Vorlauf aber souverän für das A-Finale am Sonntag qualifizieren. Hier belegten sie dann einen guten vierten Platz, mit nur wenig Abstand auf die Podiumsplätze. Außerdem waren die vier Jungs jeweils im Doppelzweier am Start. Maximilian und Dean zogen nach einem Vorlaufsieg ins A-Finale ein, in welchem sie einen dritten Platz erkämpfen konnten. Auch das ist eine hervorragende Leistung der beiden Sportler. Lukas wurde mit seinem Partner aus Heidelberg am Samstag fünfter und fand sich am Sonntag im C-Finale wieder. Hier wussten die beiden aber zu überzeugen und belegten den zweiten Platz.

Nun gilt es für die gesamte Mannschaft die guten Ergebnisse als Motivation für die nächste zwei Wochen zu nutzen, bevor es dann bei der Deutschen Meisterschaft in Essen um Meistertitel und Medaillen geht.

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