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Duisburg und Ratzeburg als letzter Test vor den Meisterschaften

Auch über das Pfingstwochenende machte sich die Rennmannschaft wieder auf den Weg zu einer internationalen Standortbestimmung. Die in Duisburg stattfindende 2. Internationale Juniorenregatta des Deutschen Ruderverbandes war gleichzeitig auch das letzte Kräftemessen mit der Konkurrenz vor den Deutschen Meisterschaften, die vom 23. bis 26. Juni auf dem Fühlinger See in Köln stattfinden.

Die Junioren wollten diesen letzten Test in Duisburg optimal nutzen und dadurch ihre Ambitionen in Richtung Meisterschaft unterstreichen. Dies gelang Dean Hengst gemeinsam mit seinem Stuttgarter Partner gleich im ersten Rennen am Samstagmorgen. Die Beiden konnten sich souverän den Vorlaufsieg im Doppelzweier der B-Junioren sichern und gleich die erste Medaille für den Neptun abholen. Ebenfalls im Doppelzweier, jedoch in dem der Leichtgewichts B-Juniorinnen, folgten Lena Müller und Maximiliane Blaser mit einem knappen dritten Platz und dem damit verbundenen Ticket zum B-Finale am Sonntag. Nach dem Doppelzweier ging es für Maximiliane und Lena direkt im gesteuerten Leichtgewichts Doppelvierer, gemeinsam mit zwei Sportlerinnen aus Heidelberg und Steuerfrau Emilie Schaufler, weiter. Hier sprang erneut ein dritter Platz für die junge Crew heraus, womit sie sich auch in dieser Bootsklasse für das B-Finale am Sonntag qualifizieren konnten. Das nächste Rennen mit Konstanzer Beteiligung wurde von Paul Maissenhälter im leichten Einer der A-Junioren bestritten. Hierbei konnte Paul sich auf der windigen und teilweise sehr unfairen Strecke trotz Nachteil durch die zugeloste Bahn, nach einem spannenden Bord-an-Bord-Kampf über die gesamte Strecke, den Sieg sichern. Auch im Einer der A-Junioren, jedoch in der offenen Gewichtsklasse, trat Maximilian Göthel an. Er kam vom Start weg sehr gut ins Rennen und konnte das Feld lange Zeit kontrollieren, ehe er sich den Spurts der Konkurrenten auf den letzten 500 Metern nicht mehr ganz erwehren konnte und das Ziel als Zweitplatzierter erreichte. Nach dem erfolgreichen Vorlauf im Doppelzweier am Morgen ging es für Dean gemeinsam mit seinem Zweierpartner aus Stuttgart, sowie zwei weiteren Sportlern und einem Steuermann aus Marbach noch im Doppelvierer der B-Junioren an den Start. Hier konnte sich die Crew um Dean mit einer knappen Länge Rückstand auf den Sieger als Zweiter über die Ziellinie schieben und ebenfalls ein Ticket für das A-Finale am Sonntag lösen. Zum Abschluss des ersten Regattatages ging es auch für Paul noch im Doppelvierer, allerdings dem der leichten A-Junioren, an den Start. Obwohl die Renngemeinschaft mit Nürtingen und Ludwigshafen bei der dritten Regatta der Saison zum dritten Mal in einer anderen Besetzung an den Start ging konnte der Rückstand auf den Sieger aus Köln deutlich verkürzt werden und das am Ende siegreiche Boot musste sich starker Spurts aus dem Boot mit Paul erwehren, das am Ende das Ziel als zweitplatziertes Boot und mit sehr großem Vorsprung auf den Rest des Feldes erreichte.

Gut ausgeruht, gestärkt und mit den guten Ergebnissen im Rücken wollten die Junioren in den Finals am Sonntag ihre Leistungen vom Vortag bestätigen und weitere Erfolge für den Neptun einfahren. Den Anfang machte wie schon am Samstag Dean Hengst mit seinem Stuttgarter Partner im Doppelzweier der B-Junioren. Nach einem spannenden A-Finale mit langer Führungsarbeit durch das Konstanzer Boot und einer intensiven Schlussphase hatte Dean auf der Ziellinie zwar mit dem zweiten Platz und wenigen Zehnteln Rückstand knapp das Nachsehen, konnte sich aber trotzdem über dieses hervorragende Ergebnis freuen. Im Doppelzweier der leichten B-Juniorinnen folgten wieder Maximiliane und Lena. Sie konnten das B-Finale souverän gewinnen und belegten damit Gesamtrang sieben, mit einer Zeit, die auch im A-Finale zu Platz drei gereicht hätte. Anschließend ging es für die Beiden wieder im Vierer zusammen mit Emilie und Heidelberg an den Start. Hier konnten sie sich im Vergleich zum Vortag deutlich steigern und erruderten einen zweiten Platz. Als nächstes folgte wieder Paul im Einer der leichten A-Junioren. Er konnte sich im Finale durch seine Spurtfähigkeit direkt am Start von der Konkurrenz lösen und dann in einem kontrollierten Rennen dem Sieg entgegen rudern, um möglichst viel Kraft für das noch anstehende Vierer Rennen zu sparen. Somit hat Paul bei allen drei Juniorenregatten der Saison stets das A-Finale gewonnen und sich in eine gute Ausgangslage für die anstehenden Meisterschaften gebracht. Zunächst ging es dann aber für Maximilian im Einer der A-Junioren weiter. Auch er konnte sich am Start absetzen und sein Rennen souverän und mit mehreren Längen Vorsprung zu Ende fahren. Im Anschluss folgte wieder der Vierer um Dean mit seinen Partnern aus Stuttgart und Marbach. Nach erfolgreicher Qualifikation für das A-Finale am Vortag kam die Mannschaft nach dem Start leider schlecht ins Rennen und mit den Bedingungen zurecht und musste sich im Ziel mit einem knappen Rückstand auf das Podest und dem vierten Platz zufrieden geben. Trotzdem gibt dieses Ergebnis Hoffnung, dass die erstmals zusammen fahrende Mannschaft eine gute Platzierung auf den Meisterschaften erreichen kann. Nach Dean ging es auch für Paul wieder in den Vierer. Er konnte bei den leichten A-Junioren, wie schon am Tag zuvor, erneut den zweiten Platz belegen und sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille bei der Meisterschaft machen. Hier gilt es nun in den verbleibenden Wochen bis zur Meisterschaft die schlagkräftigste Mannschaft zusammenzustellen, da die Besetzung des Bootes bisher bei jeder der drei Juniorenregatten eine andere war. Nachdem der Doppelvierer der A-Juniorinnen am Samstag mangels Gegenmeldung leider ausfallen musste, war die Freude umso grösser, dass Franka Grummt mit ihrer Renngemeinschaft aus Rheinfelden, Nürtingen und Karlsruhe am Sonntag auch an den Start gehen konnte. Auch diese Crew konnte das Rennen nutzen um Erfahrungen für die Meisterschaften zu sammeln und belegte am Ende den 3. Platz.

Zeitgleich zur Juniorenregatta in Duisburg fand in Ratzeburg die internationale Regatta der A und B Senioren statt. Hier war der Neptun durch Salome Horrer vertreten, die gemeinsam mit ihrer Partnerin aus Bad Waldsee im Feld der leichten U23 Doppelzweier an den Start ging. Das Duo hatte mit den windigen Bedingungen auf dem Küchensee aber sehr zu kämpfen und kam am Samstag im Vorlauf nicht über Platz fünf, sowie im B-Finale über Platz drei hinaus. Am Sonntag konnte die Mannschaft ein technisch und taktisch besseres Rennen fahren und im einzigen Lauf den fünften Platz belegen.

Für Salome und ihre Partnerin gilt es nun die verbleibende Zeit noch zu nutzen und sich so eine gute Ausgangslage für die anstehenden Meisterschaft zu erarbeiten, damit die Platzierung noch etwas verbessert werden kann. Auch die Junioren werden die letzten Einheiten bis zur Meisterschaft noch so effektiv wie möglich nutzen, um weitere Fortschritte zu machen, um dann in Köln hoffentlich in den Kampf um Gold, Silber und Bronze eingreifen zu können.

Text: Paul Maissenhälter

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